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12.12.2012

„Ein Gotteshaus steht an dem Rheine zu Köln…“

Kolpinger aus dem Saarland und dem gesamten Bistum Trier begehen Kolping-Gedenktag in Köln

Gruppenbild mit Ottmar Dillenburg vor dem Kolpingdenkmal neben der Minoritenkirche

Zum 199. Mal jährte sich am 4. Dezember 2012 der Geburtstag unseres Verbandsgründers Adolph Kolping. Zu diesem Kolping-Gedenktag hatten sich schon in den frühen Morgenstunden erstmals 40 Kolpingschwestern und Kolpingbrüder aus den saarländischen Bezirken Saarlouis-Dillingen und Merzig in einem von Hermann Ott organisierten Reisebus auf den Weg nach Köln gemacht. Während der mehrstündigen Anreise sprach Christa Schirmbeck das Morgenlob und Bildungsreferent Matthias Kuhn referierte über die Minoritenkirche in Köln.

Aus dem gesamten Bistum Trier kamen insgesamt 120 Personen mit Banner in die Domstadt am Rhein angereist.

Zunächst stand der gemeinsame Besuch einer Heiligen Messe in der Minoritenkirche auf dem Programm.  Die Messe wurde zelebriert von unserem Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg und konzelebriert von Diözesanpräses Thomas Gerber und Diakon Lothar Spohr. Gemeinsam mit ortsansässigen Kolpinggeschwistern gedachte man dem Gesellenvater Adolph Kolping. Ottmar Dillenburg freute sich sehr über die zahlreichen Besucher aus seiner Heimatdiözese und gesellte sich auch wieder zu ihnen, als Gruppenfotos vor dem Kolpingdenkmal gemacht wurden.

Im Anschluss besuchten die Kolpinger das nahegelegene  Bundessekretariat des Kolpingwerks Deutschland. Astrid Mönnikes, entwicklungspolitische Beraterin der Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.V. (SEK), stellte die internationale Arbeit des Kolpingwerkes, das sich weltweit in über 60 Ländern engagiert, vor .

Die Referentin berichtete ausführlich und kurzweilig zugleich über die Arbeit und das weltweite und solidarische Engagement des SEK und des Internationalen Kolpingwerkes. Dass das Thema auf sehr großes Interesse seitens der mitgereisten Kolpingsgeschwister stieß, wurde deutlich an den zahlreichen Fragen und anregenden Wortbeiträgen zu Astrid Mönnikes spannenden Vortrag.

Am Ende der Veranstaltung stellte Petra Heusler, Bildungsreferentin DV Trier, den aktuellen Projektkatalog von 10 Partnerschaftsprojekten in Bolivien vor. Sie dankte den Anwesenden für Ihr Engagement und die Spendenbereitschaft für diesen Bereich.

Anschließend hatten die Reisegruppen noch etwas Zeit zur freien Verfügung. Viele nutzten noch die Gelegenheit, die Weihnachtsmärkte in der Kölner Altstadt zu besuchen oder sich gemeinsam kulinarisch zu stärken, bevor es am späten Nachmittag wieder richtig Heimat ging.


Von: Matthias Kuhn